World Health Day: 75 Jahre WHO und ihr Einfluss auf gesunde Arbeitsbedingungen

von | März 25, 2024 | Allgemein, Betriebliches Gesundheitsmanagement

Am 7. April ist World Health Day: Ein weltweiter Aktionstag, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen wurde und seit 1954 jährlich begangen wird. In diesem Jahr feiern wir nicht nur den World Health Day, sondern auch das 75-jährige Bestehen der WHO.

Die Mission der WHO

Die WHO steht für die Förderung der Gesundheit aller Menschen weltweit. Seit ihrer Gründung im Jahr 1948 setzt sich die Organisation dafür ein, Gesundheit als grundlegendes Menschenrecht anzuerkennen und den Zugang zu qualitativ hochwertiger Gesundheitsversorgung für alle zu gewährleisten.

Internationale Zusammenarbeit in Krisenzeiten

Die Bedeutung eines internationalen Netzwerks, wie wir es durch die Corona-Pandemie zuletzt erlebt haben, kann nicht genug betont werden. Die Zusammenarbeit zwischen Ländern, Organisationen und Experten war entscheidend, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zu entwickeln. Die WHO spielte dabei eine zentrale Rolle bei der Koordinierung internationaler Bemühungen und der Bereitstellung evidenzbasierter Empfehlungen. Zudem setzt sich die WHO für gute und gesunde Arbeitsbedingungen ein und erstellt Präventionsprogramme beispielsweise  durch das Initiieren globaler Impfprogramme und Programme gegen gesundheitliche Risikofaktoren wie Rauchen oder Übergewicht.

Ein Beispiel für die Arbeit der WHO sind zudem ihre Initiativen zur Förderung gesunder Arbeitsbedingungen. Das „Global Programme on Occupational Health for All“ (GPOH) unterstützt Länder bei der Entwicklung und Umsetzung nationaler Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Gesundheit der Arbeitnehmer weltweit.

Die WHO bietet auch praktische Leitlinien und Instrumente für Organisationen an, um gesunde Arbeitsumgebungen zu schaffen und zu erhalten. Das „Healthy Workplace Framework and Model“ unterstützt Unternehmen dabei, die physische und psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu fördern.

Das Rahmenübereinkommen zur Tabakkontrolle der WHO (“Framework Convention on Tobacco Control” (FCTC)) hat weltweit den Tabakkonsum reduziert durch Maßnahmen wie höhere Tabaksteuern, Rauchverbote und Warnhinweise auf Tabakverpackungen. Die Zunahme von Nichtraucherzonen hat zudem das Passivrauchen verringert. Das FCTC hat das Bewusstsein für gesundheitliche Risiken erhöht und zu einer Veränderung der Einstellungen zum Rauchen geführt. Die WHO überwacht die Umsetzung und veröffentlicht Berichte zum Fortschritt der Tabakkontrolle.

Die WHO koordiniert weltweit Impfkampagnen zur Bekämpfung lebensbedrohlicher Krankheiten wie Polio, Masern und Tetanus. Diese Programme umfassen die Bereitstellung von Impfstoffen in Ländern mit niedrigem Einkommen, die Schulung von Gesundheitspersonal vor Ort und die Überwachung der Impfabdeckung.

In Zeiten wie diesen, in denen wir mit globalen Gesundheitskrisen konfrontiert sind und die Verknüpfung der Wertschöpfungsketten über den gesamten Globus zunimmt, wird die Bedeutung der Arbeit der WHO deutlicher denn je. Während wir den World Health Day und das 75-jährige Bestehen der WHO feiern, sollten wir uns verpflichten, weiterhin gemeinsam für eine gesündere, sicherere und gerechtere Welt einzutreten. Happy birthday WHO!

Auch VisioGesund orientiert sich an den Grundsätzen und Empfehlungen der WHO, insbesondere bei der Festlegung von Richtwerten für das betriebliche Gesundheitsmanagement. Damit gewährleistet VisionGesund nicht nur die Einhaltung international anerkannter Standards, sondern auch eine ganzheitliche Herangehensweise an die Förderung der Gesundheit am Arbeitsplatz.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team VisionGesund.







Weiterführende Literatur:

World Health Organisation

Bildernachweis:

Urheber*in:

Porapak Apichodilok / Pexels

Über den Autor/ die Autorin

Luisa Kestermann

Luisa Kestermann

Sie studierte im Bachelor Wirtschaftpsychologie (B. Sc.) mit dem Schwerpunkt Personal- und Organisa-tionspsychologie und beendete ihre akademische Laufbahn als Psychologin (M. Sc.) mit dem Schwer-punkt Human Performance in Socio Technical Systems und den Vertiefungen Occupational Health Psychology und Public Health. Sie konzentriert sich bei VisionGesund auf die Untersuchung psychischer Belastungen in der Arbeitswelt mittels qualitativer und quantitativer Analysemethoden. Außer-dem unterstützt sie das Berater:innenteam bei VisionGesund bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung zahlreicher Projekte. Durch ihre motivierende und wertschätzende Art schafft sie eine vertrauensvolle Basis in ihren Projekten. Ihr Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, gesunde und nachhaltige Arbeitsbedingungen zu gestalten sowie Strukturen zu fördern, die das psychische Wohlbefinden der Mitarbeitenden stärken. Seit 2025 ist sie, nach vorheriger Werkstudierendentätigkeit, festes Mitglied des Berater:innenteams der VisionGesund GmbH. Durch vielfältige berufliche Erfahrungen vor ihrem Eintritt in das Unternehmen bringt sie fundierte Kenntnisse in den Bereichen Führungskräfteentwicklung, Projektmanagement sowie Personal- und Organisationsberatung mit.