Rote Rosen, Herzen und Liebesschwüre wohin man schaut – ja, der Valentinstag kann nerven. Tatsächlich sehen laut Statista rund 20% der Frauen und 20% der Männer den Tag der Liebe als reinen Kommerz. Ganze 44% der Frauen und mehr als ein Drittel der männlichen Deutschen finden, dass man seine Liebe auch an jedem anderen Tag zeigen kann und sollte. Richtig so!

Ob Valentinstags-Fan oder nicht, es gibt viele Gründe, seine Prioritäten auf zwischenmenschliche Beziehungen – Freundschaften wie Partnerschaften – zu verlagern. Daher haben wir im Folgenden fünf davon für Sie aufgelistet:

5 Gründe, warum es sich lohnt, soziale Kontakte gut zu pflegen:

    1. Es hält fit! Dass Knutschen und Kuscheln das Immunsystem stärkt, ist bekannt. Aber nicht nur körperliche Zärtlichkeiten sind ein Booster für das Immunsystem: Laut einer Metaanalyse aus rund 150 Studien leben Menschen mit aktivem Sozialleben länger. Einsamkeit erhöht das Sterberisiko in etwa wie 15 Zigaretten am Tag und ist damit sogar noch schädlicher als keinerlei sportliche Aktivität.

    2. Unterstützung, Rat & Trost: Über Sorgen und Probleme zu sprechen und andere um Hilfe zu bitten, erleichtert seelischen Ballast. Tatsächlich sinkt mit regelmäßigem sozialem Austausch das Risiko, depressiv zu werden. Umgekehrt macht es auch glücklich, anderen zu helfen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

    3. Unternehmungslust & seelischer Ausgleich: Was macht eine*n gute*n Freund*in in schwierigen Phasen aus? Ein offenes Ohr und eine Schulter zum Ausweinen, gepaart mit einem actionreichen Ablenkungsprogramm. Durch gemeinsame Unternehmungen werden Sie ebenfalls inspiriert, Neues auszuprobieren und wachsen an dem sozialen Umgang!

    4. Eigene Weiterentwicklung: Zwei Personen können dieselbe Situation aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven sehen. Erweitern Sie Ihr Blickfeld durch den Austausch mit anderen und lassen Sie sich von deren Ansichten, Einstellungen und Werten inspirieren! Nicht umsonst arbeiten Unternehmen mit Arbeitsteilung und kollektiver Schwarmintelligenz.

    5. Ein intaktes Sozialleben macht glücklich: Lange Gespräche mit guten Freunden, zärtliche Stunden mit der/m Liebsten oder kurze Kaffeepausen mit den Kolleg*innen spenden unheimlich viel Kraft!


Zeit fürs Sozialleben?!

Alles schön und gut, denken Sie sich, aber wie soll ich auch noch genügend Zeit für meine*n Partner*in oder sogar Freunde aufbringen, wenn ich nach einem langen Arbeitstag kaputt nach Hause komme? Einfach gesagt und einfach gemacht: Indem Sie sich die Zeit nehmen!

Tipps zu einem effektiven Zeitmanagement – und warum Sie auch als Betriebsführende*r das Sozialleben Ihrer Mitarbeitenden erleichtern sollten erfahren Sie hier.


Ihr Team VisionGesund wünscht einen schönen Valentinstag voller Liebe!




Weiterführende Literatur:

J. Holt-Lunstad; T. B. Smith; J.B. Layton (2010): ASocial Relationships and Mortality Risk: A Meta-analytic Review.

Statista: Wie stehen Sie zum Valentinstag?.

FAZ: „Mit den Treffen verfällt die Traurigkeit“.

B. J. Ashton; A. R. Ridley; E.K. Edwards; A. Thornton (2018): Cognitive performance is linked to group size and affects fitness in Australian magpies.

Spiegel: Einsamkeit schadet genauso wie Rauchen.


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Urheber: Josh Willink / Pexels