Zählen Sie auch zu den Arbeitstieren, zu den Workaholics – selbst, wenn Sie sich nach all den Überstunden kaum mehr konzentrieren können?
Zeit, sich Zeit zu nehmen. Warum Ihr privates Sozialleben nicht nur an Valentinstag Priorität haben sollte und soziale Kontakte unter Umständen sogar gesünder als regelmäßige Sporteinheiten sind, erfuhren Sie im vorangegangenen Beitrag.

Priorität: Beziehung(en)!

Es verhält sich wie mit dem Sport: Auch wenn Sie vielleicht nach acht Stunden Bürostress zunächst keine Lust mehr haben, die Sportschuhe zu schnüren – nach dem Workout fühlen Sie sich stolz, fit und strotzen vor Energie. Genauso ist es mit den sozialen Kontakten: Sie müssen sich nicht die Nächte um die Ohren schlagen oder sich maßlos betrinken: ein, zwei Stunden voller ehrlicher Gespräche, gemeinsamem Lachen und vertrautem Miteinander ist schon Balsam für die Seele.

3 Tipps zum Zeitmanagement für einen gesunden Betrieb

Was hat das alles nun mit BGM zu tun? Das Stichwort lautet wie so oft in der heutigen Zeit: Work-Life-Balance. Denn welcher Betrieb profitiert nicht von der Leistungsstärke und Motivation gesunder, ausgeglichener und glücklicher Mitarbeitenden?

Deshalb haben wir abschließend 3 Tipps, wie Sie sich mehr Zeit für sich selbst frei räumen – und wie Sie als Geschäftsführender oder Gesundheitsbeauftrage Ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen können: Tipps zu einem effektiven Zeitmanagement – und warum Sie auch als Betriebsführende*r das Sozialleben Ihrer Mitarbeitenden erleichtern sollten:

    1. Flexibilität. Zeit ist Geld. Und effektives Arbeiten benötigt Pausen, um die Energietanks wieder aufzufüllen. Schaffen Sie, soweit möglich, flexible Arbeitszeiten, sodass die Arbeit sich gut in das Leben und nicht das Leben der Mitarbeitenden in die Arbeit integriert wird.

    2. Verständnis. Wir sind Menschen. Menschen mit einem Leben außerhalb der Arbeit. Bringen Sie also Verständnis für die Menschen in Ihrem Betrieb auf, wenn familiäre Ausnahmesituationen besondere Umstände erfordern oder eine enorme psychische Belastung herrscht.

    3. Feierabend… ist Feierabend. In vielen Jobs ist es nicht immer möglich, aber trotzdem sollte die subtile Belastung von einer permanenten Erreichbarkeit nicht unterschätzt werden! Versuchen Sie also, betriebliche Gespräche und Gedanken wortwörtlich nach Dienstschluss auf Standby zu schalten!


In diesem Sinne wünschen wir Ihnen nicht nur einen liebevollen Valentinstag, sondern reichlich Tage in Zweisamkeit bzw. in guter Gesellschaft! Haben Sie Spaß und erholen Sie sich in Ihrem Privatleben. Setzen Sie Ihre Prioritäten richtig; sorgen Sie für eine ausgeglichene Work-Life-Balance – und Sie werden in Ihrer Arbeit mit Leichtigkeit zur Höchstform auflaufen!

Ihr Team VisionGesund




Weiterführende Literatur:

J. Holt-Lunstad; T. B. Smith; J.B. Layton (2010): ASocial Relationships and Mortality Risk: A Meta-analytic Review.

Statista: Wie stehen Sie zum Valentinstag?.

FAZ: „Mit den Treffen verfällt die Traurigkeit“.

B. J. Ashton; A. R. Ridley; E.K. Edwards; A. Thornton (2018): Cognitive performance is linked to group size and affects fitness in Australian magpies.

Spiegel: Einsamkeit schadet genauso wie Rauchen.


Bildernachweis:
Urheber: Buro Millenial / Pexels