Gesundheit für alle – warum Gendern wichtig ist!

von | März 29, 2021 | Allgemein, Team VisionGesund

Entwicklung auf allen Ebenen – gemeinsam Individualität & Vielfalt leben

Als Visionäre der betrieblichen Gesundheit legen wir nicht nur Wert auf höchste Qualität und Effizienz unserer Dienstleistungen, wir agieren flexibel und dynamisch und maßschneidern individuelle Lösungen für Ihren Betrieb.

Denn das volle Potenzial eines Unternehmens steckt in der Leistungskraft aller Mitarbeitenden und Führungskräfte! Daher ist es uns ein Anliegen, alle bestmöglich zu integrieren – selbstverständlich unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Einschränkungen physischer und psychischer Art.

Durch Personenvielfalt entstehen neue Denkansätze, kreative Ideen und gegenseitige Inspirationen. Die Ergänzung der Kompetenzen jedes:jeder Einzelnen führt insgesamt zum Unternehmenserfolg. 

Anpassung der gendergerechten Sprache bei VisionGesund: der Gender-Doppelpunkt

Ohnehin achten wir in all unseren Beiträgen auf eine gendergerechte Sprache. Um bestmögliche Barrierefreiheit zu bieten, stellen wir ab sofort auf den Doppelpunkt anstelle des Gender-Sternchens um. Wir hoffen, so das Rezipieren unserer Texte zu erleichtern, sind uns jedoch auch bewusst, dass es noch nicht die ideale und allgemeine Lösung für eine genderneutrale und gleichzeitig barrierefreie Sprache gibt.

So gibt es – wie am Genderstern – auch Kritik an einer Schreibweise mit Doppelpunkt, für Sehbehinderte nicht deutlich erkennbar zu sein. Auch Personen, die die deutsche Sprache erst lernen oder kognitiv beeinträchtigte Menschen sind häufig vom Doppelpunkt irritiert. Allerdings ist die Rezeption durch Screenreader bei gegenderten Texten mit Doppelpunkt für viele angenehmer, da hier eine deutlichere Pause eingehalten wird als beim Gendersternchen (erfordert Konfiguration des Readers).

Sobald sich eine einheitliche Lösung findet, werden wir diese für unsere veröffentlichten Texte anwenden. 

Relevanz des Genderns

Laut einer Umfrage des Kölner Marktforschungsinstituts YouGov im Mai 2020 maßen insgesamt 61 % der befragten Männer und Frauen Gendern keine oder nur wenig Relevanz zu. Gerade mal 24 % erachteten eine gendergerechte Ausdrucksweise als eher wichtig bzw. sehr wichtig.

Sicher gibt es bedeutendere Maßnahmen, die Gleichstellung aller Individuen in der Gesellschaft voranzutreiben. Doch das Gendern ist zumindest ein Akt der Wertschätzung, des Respekts und des Hervorheben des Themas. Gendern hat nicht nur etwas mit Feminismus zu tun, sondern soll zeigen, dass jede:r gleich viel wert ist. Egal welches Geschlecht, welche Herkunft, Kultur oder körperliche Konstitution.

Gendern richtet die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt unserer Gesellschaft. Und diese ist unserer Meinung nach wertvoll – auch für Betriebe.

Auch wir arbeiten an unserer stetigen Weiterentwicklung und gehen mit der Zeit. Gerne unterstützen wir auch Ihr Unternehmen – mit dynamischen, flexiblen und integrativen Lösungen für alle Mitarbeitenden!

Fordern Sie unverbindlich unser Dienstleistungsportfolioan oder senden Sie uns Ihre Anfrage für ein Angebot!

 

Ihr Team VisionGesund.

 

 

Was halten Sie vom Gendern? Hinterlassen Sie uns gerne Ihre Meinung in Form eines Kommentars auf unserer Website!

 

 

Mehr Informationen zum Thema Gendern und Diversity Management in Ihrem Unternehmen finden Sie in unseren weiterführenden Quellen:

 

Weiterführende Quellen:

Charta der Vielfalt. Für Diversity in der Arbeitswelt: Gesellschaftlicher Wandel. Eine Welt in Bewegung.

Netz Barrierefreiheit: Gendergerechte Sprache und Barrierefreiheit.

Statista: Finden Sie geschlechtergerechte Sprache, sogenanntes Gendern, wichtig oder unwichtig?.

Genderleicht: Der Gender-Doppelpunkt; Gendern mit Doppelpunkt ist für Sehbehinderte am besten; Das Gender-Sternchen.

Über den Autor/ die Autorin

Luisa Kestermann

Luisa Kestermann

Sie studierte im Bachelor Wirtschaftpsychologie (B. Sc.) mit dem Schwerpunkt Personal- und Organisa-tionspsychologie und beendete ihre akademische Laufbahn als Psychologin (M. Sc.) mit dem Schwer-punkt Human Performance in Socio Technical Systems und den Vertiefungen Occupational Health Psychology und Public Health. Sie konzentriert sich bei VisionGesund auf die Untersuchung psychischer Belastungen in der Arbeitswelt mittels qualitativer und quantitativer Analysemethoden. Außer-dem unterstützt sie das Berater:innenteam bei VisionGesund bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung zahlreicher Projekte. Durch ihre motivierende und wertschätzende Art schafft sie eine vertrauensvolle Basis in ihren Projekten. Ihr Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, gesunde und nachhaltige Arbeitsbedingungen zu gestalten sowie Strukturen zu fördern, die das psychische Wohlbefinden der Mitarbeitenden stärken. Seit 2025 ist sie, nach vorheriger Werkstudierendentätigkeit, festes Mitglied des Berater:innenteams der VisionGesund GmbH. Durch vielfältige berufliche Erfahrungen vor ihrem Eintritt in das Unternehmen bringt sie fundierte Kenntnisse in den Bereichen Führungskräfteentwicklung, Projektmanagement sowie Personal- und Organisationsberatung mit.